Montag, 6. Dezember 2010

Der Untendruntermann

Schleier lüften, das Allerheiligste belichten,
dafür lebt der Untendruntermann.
Von Untendrunter kommt er her,
Untentdrunter will er sehen.
Was Untendrunter ist im Licht herrichten.

Die Gendarme wurden alarmiert,
Zwei Damen hatten attestiert
Die Ehr gebrochen, doch in welchem Maß?
Durch Gewalt oder nur ein schnöder Streit?

Doch jede Klag ist den Großen recht,
denn nun können sie sehr laut und gerecht
ihr Untendrunter, nun beleuchtet
rächen und die Angst gar schüren.

Die Pfade zum hellen Sakrosanktum
nun verwischt und unsichtbar.
Sodass der einfache Wanderer nichts mehr findet.
Man hofft das dieser woandershin verrschwindet.

Doch recken schon die nativen Wilden
ihre Spiegel in den Himmel.
Gar tausend sind es schon geworden.
Um den Weg zu weisen, zu den verschwiegenen Gefilden.

Doch der Mann von Untendrunter
spricht vom Versteck tief drunter
in das helle Licht hinein.
Doch wird dieser Untendrunter bleiben.

Der Untendruntermann gar katalytisch
der Welt die heiligen Fratzen gezeigt.
Er hofft auf Bürger, nunmehr kritisch,
sehen wie die Macht es nun vergeigt.

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